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„Und das Jahr geht auf die Neige“ // 19.12.2019

Er war einer der bedeutendsten Vertreter des poetischen Realismus, ein publizistisches Multitalent, Chronist und preußischer Korrespondent, bedeutender Theaterkritiker und poetischer Wandersmann. Er kreierte solche Wortschöpfungen wie „Kaffeekuchenpyramide“, „Zärtlichkeitsallüren“ und „Weltverbesserungsleidenschaft“. Viele kennen nicht nur „Effi Briest“, sondern auch seinen Birnbaum und Herrn Ribbeck von Ribbeck im Havelland. Die Rede ist von Theodor Fontane. Dessen Geburtstag jährt sich am 30. Dezember zum 200. Mal.

Mit Versen des berühmten Dichters wünscht dzb lesen allen besinnliche und frohe Festtage, viel Glück und Gesundheit und einen guten Start in ein friedvolles Jahr 2020.

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

 

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