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Wenn sich Buchstaben im Kopf vermischen

Zum Tag der Legasthenie und Dyskalkulie am 30. September

Zum Tag der Legasthenie und Dyskalkulie am 30. September

Wenn Buchstaben beim Lesen ähnlich aussehen und sich beim Schreiben im Kopf vermischen, Laute gleich klingen und keinen Sinn ergeben, dann können das Anzeichen für eine Lese-Rechtschreib-Störung (LRS) sein, auch Legasthenie genannt. Etwa zwischen fünf und zehn Prozent aller Menschen in Deutschland haben eine Lese- und Rechtschreibstörung. Um diesen Kindern und Jugendlichen eine Stimme zu geben, rufen der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie und die Deutsche Kinderhilfe jährlich am 30. September den Tag der Legasthenie und Dyskalkulie aus. Die Initiatoren möchten aufklären, was Legasthenie und Dyskalkulie bedeutet und zeigen, dass LRS von Kindern durchaus sehr gut kompensiert werden kann. Mit der diesjährigen Kampagne „Bessere Bildungschancen für Kinder und Jugendliche mit Legasthenie und/oder Dyskalkulie!“ setzen sie sich gemeinsam dafür ein, dass sich Kinder begabungsgerecht entwickeln können. Sie fordern bundesweit einheitliche Nachteilsausgleiche über die gesamte Schulzeit.

Das dzb lesen arbeitet eng mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie zusammen. Seit 2019 können neben blinden und sehbehinderten Menschen auch Menschen mit Legasthenie Medienangebote des dzb lesen ausleihen und kaufen. Diese Angebote werden immer weiter ausgebaut. So können Menschen mit Legasthenie nicht nur eine Vielzahl an Hörbüchern ausleihen, sondern seit Kurzem auch Bücher in Großdruck ausleihen und kaufen.

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