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Zum 80. Todestag Stefan Zweigs

Sein wohl bekanntestes Werk ist die Schachnovelle, Stefan Zweigs letzte Erzählung. Er schrieb sie, wie auch seine Autobiografie „Die Welt von gestern“ im Exil in Brasilien. In dieser Novelle spielen Fluchterfahrung und Heimatlosigkeit eine bedeutende Rolle. Berühmt geworden ist der am 28. November 1881 in Wien geborene Schriftsteller durch seine Biografien historischer Persönlichkeiten, wie beispielsweise Maria Stuart, Marie Antoinette und Ferdinand Magellan, und den Erzählband "Sternstunden der Menschheit". Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Stefan Zweig einer der bekanntesten Schriftsteller Europas. Als Anfang der 1930er Jahre die Nationalsozialisten immer mehr an Macht gewannen, wollte Stefan Zweig die Bedrohung, die er wegen seiner jüdischen Herkunft erlebte, nicht wahrhaben. Selbst als seine Bücher verbrannt und nicht mehr publiziert wurden, zog er zunächst keine Konsequenzen. 1934 verlässt er dann doch sein Land und reist über London und New York, Argentinien und Paraguay nach Brasilien aus. Enttäuscht von den politischen Ereignissen hat er nach Jahren im Exil die Trennung von seiner Heimat und der europäischen Kultur nicht mehr verkraftet. 1942 nahm sich der Pazifist und Europäer Stefan Zweig das Leben.
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