in puncto dzb lesen - 03 / 2023

03 2023

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

der Sommer in diesem Jahr zeigte sich zum Teil recht nass. Wer unterwegs war, musste des Öfteren den Regenschirm aufspannen, um trocken zu bleiben. Unterwegs in Deutschland war auch Raúl Krauthausen, Aktivist für die Belange behinderter Menschen. Auf seiner Lesereise machte er in der Leipziger Stadtbibliothek Station, stellte dort sein neues Buch vor und besuchte das dzb lesen. Eine gute Gelegenheit, ihm einige Fragen zum Thema Inklusion zu stellen und ihn näher kennenzulernen.
Ob mit oder ohne Regenschirm, seit es die Braille-Schnupperkurse im dzb lesen gibt, fanden schon einige Interessierte den Weg in die Gustav-Adolf-Straße 7. Warum es diese Kurse gibt, wer daran teilnimmt und wer sie leitet, das erfahren Sie in dieser Ausgabe.
Im Folgenden informieren wir Sie auch über ganz besondere Neuerscheinungen unseres Hauses im Herbst. Dazu zählt natürlich auch der Relief-Wandkalender 2024 „Europa entdecken“, den Sie mit ein wenig Glück gewinnen können, wenn Sie an unserem Preisrätsel teilnehmen. Für einen Leseherbst mit Nervenkitzel sorgen spannende Krimi-Reihen mit starken Kommissarinnen und Kommissaren. Wir stellen Ihnen eine Auswahl in unserem Krimi-Special vor.

Mit dieser Ausgabe schicken wir Sie in einen hoffentlich goldenen Spätsommer und wünschen Ihnen eine informative und unterhaltsame Lektüre.

Ihre Gabi Schulze
Redakteurin „in puncto dzb lesen“

Im Fokus

Nervenkitzel in Fortsetzungen, dreifacher Rätselspaß und ein neuer Grüffelo

Unsere Neuerscheinungen im Herbst 2023

Auch im zweiten Halbjahr 2023 gibt es im dzb lesen neben neuen Titeln in Brailleschrift und im DAISY-Format wieder ganz besondere Neuerscheinungen, die aus dem Verlagsprogramm hervorleuchten und Ihnen die dunklen Herbst- und Wintermonate erhellen sollen.

Beginnen wir mit dem „ABC – Ein tastbares Ausmal- und Bastelbuch“. Im August/September hat die Schule wieder begonnen und dieses Büchlein ist ein schönes Geschenk für alle, die das Lesen lernen. Kinder, aber auch Erwachsene, können damit spielerisch das Alphabet sowohl in Braille- als auch in Schwarzschrift kennenlernen. Tastbare Lack-Konturen laden ein, das ABC mit den Fingern zu erkunden.
Die Buchstaben des Alphabetes können ertastet, gelesen und sogar ausgemalt werden. Pro Seite wird jeweils ein Buchstabe in Punktschrift und Großdruck, sowohl vergrößert als auch in normaler Lesegröße, vorgestellt. Wer Lust hat, kann die Seiten heraustrennen und mit den tastbaren Buchstaben einfache Wörter legen. Auch das Ausmalen der einzelnen Buchstaben macht Spaß.

Für Kinder im Vorschulalter setzen wir unsere Reihe „Mein erster Rätselspaß“ fort. Im Juli neu erschienen sind drei weitere Rätselhefte: „Labyrinthe im Garten“, „Suche die richtige Figur“ und „Was ist anders?“ Auf welchem Weg kommen der Maulwurf, das Eichhörnchen und die Biene zum Ziel? Wie viele Autos, Blumen und Häuser sind zu finden? Welcher Teddy steht auf dem Kopf und welcher Pilz hat einen gepunkteten Hut? Beim Lösen der Tast- und Suchrätsel lernen die Kinder Figuren und Formen kennen und entdecken deren Unterschiede. Die Rätselspaß-Reihe schult Konzentration und Tastsinn der Kleinen und macht sie mit der Brailleschrift bekannt. Ein ideales Geschenk und wegen des handlichen Formates auch für unterwegs gut geeignet!

Zurzeit erscheinen unsere Kalender für das Jahr 2024. Mit unseren Taschen-, Tisch- und Wandkalendern in Brailleschrift und Großdruck können Sie ihre Termine für Beruf und Familie planen. Hervorzuheben ist hier der Relief-Wandkalender, der für 2024 Sehenswürdigkeiten, Landschaften, Bauwerke, Bräuche und Attraktionen in Europa zum Thema hat (siehe auch das Preisrätsel in dieser Ausgabe).

Alle Krimi- und Thrillerfans können sich auf den zweiten Teil der Dabiri-Walder-Trilogie in Brailleschrift freuen. Nach „Schwarzlicht“ von Camilla Läckberg und Henrik Fexeus erscheint Anfang Oktober „Finsternebel“ im Abonnement in Fortsetzungen. Folgen Sie Woche für Woche den Ermittlungen der Kommissarin Mina Dabiri und des Mentalisten Vincent Walder, die mittendrin im Fall einer Kindesentführung stecken. Sie versuchen verschiedene Rätsel zu entschlüsseln und hinter das Geheimnis einer Sekte zu kommen. Das gelingt ihnen nur mit vereinten Kräften, aber die Uhr tickt … Spannende Unterhaltung mit einer emotional fesselnden Story und einem eigenwilligen Ermittlerduo.

Das Kinderbuch „Der Grüffelo“ kennt fast jeder, egal ob Kinder oder Erwachsene. Unser tastbares Bilderbuch ist schon etwas in die Jahre gekommen. Und da es immer noch so beliebt ist, haben wir uns entschlossen, es neu zu verlegen. Im Oktober soll „Der Grüffelo“ im neuen Layout erscheinen. Viele Materialien und Gestaltungsideen haben wir übernommen. Auch der Grüffelo behält weitestgehend sein Aussehen. Was ist dann anders? Die taktilen Figuren agieren vor illustriertem Hintergrund, der dem Original ähnelt. Es gibt runde Ausschnitte mit einer Lasche, die nach oben oder unten bewegt werden kann. Darin sind bei geöffneter Lasche taktile Abbildungen aus verschiedenen Materialien zu ertasten. Neu ist auch das schöne Cover und der A4-Einband mit verdeckter Drahtkammbindung. Mit diesem Buch helfen wir der Fantasie von Jung und Alt auf die Sprünge. Lassen Sie sich überraschen! Wir freuen uns schon auf unseren neuen „Grüffelo“.

Auch wenn Sie im Sommer noch nicht an die Adventszeit denken möchten, dieser Buchtipp wird Sie vielleicht interessieren. Mit dem neuen Adventskalenderbuch „Alles, was ein Potter-Fan wissen muss“ wird die Adventszeit erst so richtig zauberhaft. Bis zum Weihnachtsfest erfahren Sie jeden Tag im Dezember eine Menge an magischen und kuriosen Fakten rund um die Welt von Hogwarts. Wussten Sie, dass die acht Harry Potter-Filme mehr als 7,7 Milliarden Dollar einspielten, der Vorname Hermine aus William Shakespeares Werk „Das Wintermärchen“ stammt und der Ungarische Hornschwanz im Film sogar echtes Feuer mithilfe von Flammenwerfern spie? Jedes der 24 Türchen besteht aus einer mittig gefalteten Doppelseite, die am perforierten Falz geöffnet werden kann und die dann interessante Hintergrundinformationen in Brailleschrift und Großdruck offenbart. Schon neugierig geworden? Das Adventskalenderbuch erscheint im November. Also, nicht vergessen, es zu bestellen!

Viel Spaß beim Entdecken der Novitäten wünscht Ihnen das dzb lesen!

Kurz gemeldet

Braillebuch: Gesucht und nicht gefunden?

Sie haben einen ganz besonderen Buchtipp bekommen und wollen genau dieses Buch in Brailleschrift lesen? Im Online-Katalog für Braille-Literatur finden Sie es aber nicht? Zögern Sie nicht, schreiben Sie eine E-Mail an bibliothek@dzblesen.de und teilen Sie uns Ihren Buchwunsch (Autor, Titel, wenn möglich auch Verlag) mit. Wir recherchieren, ob das Buch in Brailleschrift vorrätig ist. Wenn nicht, prüfen wir, ob der Titel in Brailleschrift produziert und in unseren Bestand aufgenommen werden kann.

„Radio dzb lesen 2023“ ist erschienen

Auch dieses Jahr waren die Radiomacher Martin Becker und Tabea Soergel im Auftrag des Fördervereins des dzb lesen in unserem Haus unterwegs. In „Radio dzb lesen 2023“ präsentieren sie eine Stunde voller spannender Reportagen, Interviews und Neuigkeiten aus dem Zentrum. Sie schauen hinter die Kulissen, stellen Menschen inner- und außerhalb des dzb lesen vor und informieren unterhaltsam und interessant über neue Produkte und Dienstleistungen. Wie im letzten Jahr erhalten die Nutzer*innen eine CD per Post oder als Link per Mail. Wer die „Radio dzb lesen 2023“ über die App oder Blibu anhören möchte, findet sie auch im Hörbuchkatalog und kann sie sich selbst herunterladen oder aber er beauftragt den Eintrag in die Downloadliste telefonisch unter der Nummer 0341 7113116.
Bei Fragen, Wünschen und Anregungen schreiben Sie an info@barrierefreies-lesen.de oder melden Sie sich unter der Nummer: 0341 7113146. Unterstützen Sie unseren Förderverein „Freunde des barrierefreien Lesens“ e. V. auch gern mit einer Spende über das Spendenformular: https://barrierefreies-lesen.de/ihr-engagement/spenden/
Wer seine Spende unter dem Kennwort „Schwert und Krone“ tätigt, kann Hörbücher, Autogrammkarten und einen Roman in Großdruck von Sabine Ebert gewinnen. Jede Spende ab 5 Euro kommt in den Lostopf. Die Aktion geht bis zum 30. September 2023.

Hörbücher ausleihen und loslegen – so einfach geht das!

Am 6. September 2023, ab 17 Uhr laden wir wieder alle Nutzerinnen und Nutzer im dzb lesen zu einem Online-Einsteigerseminar ein. Wir bieten Interessierten die Möglichkeit, unsere vielfältigen Services zum Abspielen von Hörmedien individuell kennenzulernen. Dabei informieren wir Sie, wie man Hörmedien online herunterlädt (zum Beispiel mit der dzb lesen-App), diese mithilfe sprachgesteuerter Technik abspielt (Alexa Skill) oder die Hörbücher einfach per CD hören kann. Wir zeigen Ihnen, wie Sie online im Bibliothekskatalog recherchieren und Medien verwalten können sowie vieles mehr.

Eine Anmeldung für das kostenfreie Online-Seminar ist nicht erforderlich. Den Zugangslink per Video und Telefon finden Sie auf unserer Internetseite unter Veranstaltungen. Weitere Informationen unter www.dzblesen.de/louis.

Interview

Raúl Krauthausen zu Besuch im dzb lesen

Er tritt immer wieder für die Belange behinderter Menschen ein, ist Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit – Raúl Krauthausen. Er ist studierter Kommunikationswirt, Bundesverdienstkreuz-Träger, Podcaster und Autor. Seit vielen Jahren in der Internet- und Medienwelt unterwegs mischt er sich lautstark in die Inklusionsdebatten. Er gründete 2004 die Organisation „Sozialheld*innen“, in der er sich für mehr Teilhabe und soziale Gerechtigkeit engagiert. Im Frühjahr 2023 erschien sein drittes Buch „Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden“. Am 22.6. stellte er es in der Stadtbibliothek Leipzig vor. Zuvor besuchte er das dzb lesen. Über sein neues Buch, Herausforderungen und Lösungsansätze eines inklusiven Miteinanders sprach Raúl Krauthausen mit Gabi Schulze.

Erzählen Sie uns von Ihrem Besuch im dzb lesen? Was haben Sie gesehen und erfahren?

Ich finde es beachtlich, wie viele Arbeitsschritte bei der Erzeugung von barrierefreien Werken notwendig sind. Das mal live in der Produktion zu sehen, war sehr beeindruckend.

Wenn Sie das dzb lesen mit drei Worten beschreiben müssten, wie würden diese drei Worte lauten?

Engagiert, modern, lösungsorientiert.

Sie setzen sich seit Langem für Inklusion und Teilhabe behinderter Menschen ein. In Ihrem neuen Buch teilen Sie uns auch Ihre Erfahrungen mit. Können Sie uns kurz ein oder zwei wichtige Erkenntnisse nennen?

Ich war vor vielen Jahren mal zu Gast an einer Schule für behinderte Kinder und habe die Schüler*innen gefragt, was sie mal werden wollen. Da meldete sich ein 14-jähriges Mädchen und sagte, dass sie Dressurreiterin werden möchte. Ich wollte sie gerade darin bestärken, diesen Traum zu verfolgen, da sagte sie von sich aus: “Aber das geht ja nicht wegen meines Rückens. Das sagen meine Eltern, die Lehrer und die Ärzte.”
Wie schlimm ist das, wenn 14-Jährigen bereits vom gesamten System gesagt wird: Das geht nicht, das ist zu gefährlich. Das darfst du nicht, das kannst du nicht.
Das würde man nichtbehinderten Teenagern so nicht sagen. Man würde den Kindern die Umstände und Wege nennen, unter denen sie ihr Ziel erreichen können: Lernen, üben, sich viel mit dem Thema befassen, Praktikum machen etc.
Ich sagte zu dem Mädchen: “Ich habe keine Ahnung, was mit deinem Rücken sein könnte. Es geht mich auch nichts an. Aber der einzige, der weiß, ob das geht oder nicht, das bist du.”
Für mich ist diese Erfahrung sehr frappierend gewesen, denn es hat mir aufgezeigt, wie groß der Druck auf behinderten Kids ist, sich dem zu beugen, was andere für möglich halten. Und ja, es gibt vielleicht Limitationen. Aber bevor behinderte Menschen sich mit ihren Leidenschaften überhaupt ausprobieren können, stülpt das System Förderschule und Werkstatt bestenfalls noch den Beruf der Bürokauffrau darüber und bremst die Selbstentfaltung somit komplett aus. Jedoch auch Kids mit Behinderung haben ein Recht darauf, das auszuprobieren, was sie lieben. Und wenn das Mädchen irgendwann feststellt, dass der Reitberuf wegen ihres Rückens wirklich nicht klappt, sollte sie trotzdem etwas mit Pferden machen und nicht nur die Option erhalten, in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) anzufangen.

Eine ihrer wichtigen Erfahrungen ist, dass Aufklärung nicht reicht, um soziale Gerechtigkeit zu bewirken. In ihrem Buch kommen Sie zu der Feststellung, dass mangelnde Inklusion ein tief verankertes strukturelles Problem ist, das Chancengleichheit in unserer Gesellschaft unmöglich macht. Können Sie uns das erklären?

Mangelnde Inklusion im Sinne struktureller Diskriminierung bedeutet, dass viele Räume gesellschaftlichen Lebens für behinderte Menschen nicht zugänglich sind. Entweder aufgrund von mangelnder Barrierefreiheit oder starken systemischen Faktoren.
Dazu zählen Wohnräume, Bildungseinrichtungen, Arbeitsstellen, Veranstaltungen, Räume der Gesundheitsversorgung, Mobilitätsangebote, Entscheidungsräume, Kommunikation uvm.

Wir können nicht von Chancengleichheit sprechen, solange sich Lehrkräfte weigern, behinderte Kinder zu unterrichten, da sie dafür angeblich nicht ausgebildet seien. Oder solange der Privatwirtschaftssektor nicht zur Barrierefreiheit verpflichtet ist. Oder sich Betriebe von ihrer Pflicht freikaufen können, behindertes Personal anzustellen. Unsere Teilhabemöglichkeiten werden stark eingeschränkt und in Richtung der bestehenden Parallelsysteme für Menschen mit Behinderungen gelenkt – Förderschule, Werkstätten für behinderte Menschen, Wohneinrichtung für behinderte Personen. Und diese Probleme kann man nicht mit Aufklärung bekämpfen, sondern nur mit politischer, juristischer Aktion.

Sie plädieren dafür, dass behinderte Menschen ein Mitspracherecht bei der Gestaltung von Gesetzen erhalten. Warum?

Es gibt einen Leitspruch in der Behindertenbewegung: “Nichts über uns ohne uns.” / “Nichts ohne uns.” Viel zu lange haben Menschen ohne Behinderung Entscheidungen über behinderte Menschen getroffen. Heutzutage sehen wir noch Diskriminierungen in fast allen Sparten der Gesetzgebung: im Gesundheitswesen, in der Bürokratie, Versäumnisse im Katastrophenschutz, in der Wirtschaft, im Arbeitsrecht, im Stadtbau, im Strafrecht, in der Triage-Regelung. Die Liste ist lang und zeugt davon, dass die Belange behinderter Menschen die letzten sind, die berücksichtigt und die ersten sind, die vergessen werden. Behinderte Menschen müssen an Gesetzgebungsprozessen beteiligt werden, um eigene Interessen vertreten zu können.
Aber auch in Bereichen, die nicht mit Inklusion und Chancengleichheit zu tun haben, gehört zu einer guten Gesetzgebung auch die Perspektive behinderter Menschen. Dies ist der Gedanke der Teilhabe. Behinderte Menschen können durch ihr Beisein einen Prozess konstruktiv anreichern und dazu beitragen, bessere Lösungen für alle zu erarbeiten.

Sie setzen sich in Ihrem Buch für eine inklusive Schulbildung und kein „Wegsperren“ in Förderschulen ein. Sie sind auch gegen Werkstätten für behinderte Menschen. Was ist falsch daran?

Falsch daran ist die Behauptung, dass Förderschulen Orte seien, an denen behinderte Kids geschützt und entsprechend ihrer Bedürfnisse optimal beschult würden. Beides hat die Forschung als falsch entlarvt. Förderschulen sind Sackgassen mit einem gewaltbegünstigenden Schulklima. Weder werden dort Bildungsperspektiven noch die Perspektive auf ein selbstbestimmtes Leben eröffnet. Stattdessen werden dort oft nur die Skills aufgebaut, die für eine spätere Anstellung in Werkstätten nützlich sind.
Behinderte Kinder an Regelschulen hingegen erreichen signifikant häufiger einen Schulabschluss und haben danach bessere Perspektiven auf ein selbstbestimmtes Leben.

Bei Werkstätten ist es genauso. Im Grunde soll dort eine Arbeit im geschützten Rahmen ermöglicht werden, an die sich dann die Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt anschließt. Dies passiert so nicht. Menschen mit Behinderungen werden dort bei einem Stundenlohn von durchschnittlich 1,35 € ausgebeutet. Eine Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt passiert nur in ca. 1 % der Fälle. Und dies, obwohl viele Beschäftigte der Werkstätten, sowie Betriebe des ersten Arbeitsmarkts an einer solchen Vermittlung interessiert wären. Doch das System ist in Wirklichkeit nicht auf diese Überführung ausgelegt. Die WfbM haben ein Interesse daran, ihre guten und billigen Arbeitskräfte möglichst lange in den Werkstätten zu halten.
Es ist ein ausgefeiltes und ausbeuterisches System unter dem Deckmantel des vermeintlichen Schutzes behinderter Menschen. Wir nennen dies Schonraumfalle. Denn in Wirklichkeit werden nicht behinderte Menschen geschützt, sondern die Mehrheitsgesellschaft wird davor bewahrt, sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Sie sind seit 10 Jahren auf den Social-Media-Kanälen, in Podcasts, wie beispielsweise „Die neue Norm“, unterwegs. Die Sprache ist für Sie ein wichtiges Mittel, um auf Missstände in der Gesellschaft hinweisen zu können. Haben Sie hierfür ein paar Beispiele?

Ich habe dazu eine gespaltene Reaktion. Denn auf der einen Seite erlebe ich Sprache als sinnvolles Mittel, Missstände zu benennen und auf Diskriminierung aufmerksam zu machen. Beispiele hierfür sind meine Social-Media-Beiträge, Blog-Artikel, Podcasts oder auch meine Bücher. Allerdings hat Sprache eben auch ihre Tücken und Limitationen. Ich mache mir zum Beispiel keine großen Illusionen, mit Sprache und Aufklärung wirklich die Menschen zu erreichen und umzustimmen, die gegen Inklusion sind. Für mich ist Sprache oft ein Mittel, das an die eigene Bubble gerichtet ist, um Dinge zu benennen, die wir alle wiedererkennen. Das ist je nach Plattform und Medium mal mehr humorvoll, mal aktivistisch, mal emotional.
Ich glaube weniger, dass ich nur mit sprachlichen Mitteln jemanden zu einer Haltungsänderung bewegen könnte. Dazu gehört eben mehr, nämlich auch politische und juristische Aktion. Gesetze, die Inklusion zur Pflicht machen und Verstöße ahnden. Denn nur dadurch eröffnen sich erst Räume, in denen wir einander begegnen können. Und nur durch Begegnung und durch Erfahrung miteinander bauen sich erste Vorurteile ab, und wir lernen Vielfalt anzunehmen und auszuhalten.

Vielen Dank für das Interview!

Hörbuchtipp

Raúl Krauthausen: Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden
CD-DAISY (05:51 h), Ausleihe 63024

Nahaufnahme

„Wenn du das liest, kannst du die Brailleschrift!“

Selbst einmal einen kurzen Text schreiben bzw. lesen und wissen, wie die Brailleschrift funktioniert. Das ist das Ziel der Brailleschrift-Schnupperkurse, die der Förderverein „Freunde des barrierefreien Lesens“ e. V. initiiert und organisiert. Es gibt sie vor Ort im dzb lesen und auch online. Gabi Schulze besuchte einen der Schnupperkurse und war überrascht, wie schnell 90 Minuten vergehen.

„Wenn du das liest, kannst du die Brailleschrift!“ Diesen Satz hat sich Anne Backhaus ausgedacht. Sie sitzt vor einer Punktschriftbogenmaschine. Nun soll der Satz auf das Papier gebracht werden. Geduldig und konzentriert sucht sie mit Hilfe des vor ihr liegenden Brailleschrift-Alphabetes die Tastenkombination eines jeden Buchstabens auf ihrer Maschine. Die Hände liegen ruhig auf den sechs Tasten der Maschine. Mit etwas Kraft, aber gefühlvoll drückt sie die jeweiligen Tasten nach unten. Auf dem eingespannten Bogen Papier kommen die Punkte zum Vorschein. Danach kontrolliert sie jeden einzelnen anhand des Brailleschrift-Alphabetes.
Anne Backhaus ist Studentin der Sonderpädagogik an der Universität Leipzig. Anfang Juni dieses Jahres besuchte sie gemeinsam mit ihrer Freundin Alissa Scheef einen Brailleschrift-Schnupperkurs des Fördervereins „Freunde des barrierefreien Lesens“ e. V. im dzb lesen. „Wir waren zur Museumsnacht in Leipzig und haben da einen Flyer in die Hand gedrückt bekommen. So wurden wir neugierig und entschlossen uns, an einem Schnupperkurs teilzunehmen“, sagt Anne Backhaus.

Mal schnuppern und erfahren, wie die Schrift funktioniert

So wie bei den beiden Studentinnen, besteht auch bei vielen, die bisher an den Kursen teilgenommen haben, ein großes Interesse an der Brailleschrift. Das sind vor allem interessierte Schüler*innen, Lehrer*innen, Mitarbeiter*innen aus Verlagshäusern, Angehörige von sehbehinderten und blinden Menschen, ebenso Betroffene, die die Brailleschrift erlernen möchten und Menschen, die beruflich mit dem Thema der Inklusion zu tun haben, wie auch neue Mitarbeiter*innen aus dem dzb lesen. „Vielen ist die Brailleschrift im Alltag schon einmal begegnet, zum Beispiel am Fahrstuhl oder auf Medikamentenpackungen. Sie haben aber keine rechte Vorstellung, wie das System der Schrift funktioniert und vor allem, auf welch vielfältige Weise blinde und sehbehinderte Menschen die Schrift nutzen“, erzählt die Koordinatorin des Fördervereins Dr. Kerstin Küchler. „Diese Menschen wollen keinen mehrwöchigen Intensivkurs absolvieren, sondern in einem kurzen, anwendungsbezogenen Format die wichtigsten Fakten erfahren und selbst einmal einen kurzen Text lesen und schreiben.“
Die Brailleschrift-Schnupperkurse, die gemeinsam von einer blinden und einer sehenden Person geleitet werden, gibt es seit 2022. Der Förderverein bietet sogar Schnupperkurse zur Braillenotenschrift an. Und damit Menschen in ganz Deutschland an den Kursen teilnehmen können, werden sie auch online gehalten.

Über Louis Braille, sein Alphabet und die Brailleschrift im Alltag

Nermin Hasic und René Holzhauer gehören seit 2022 zu den insgesamt sechs Ehrenamtlichen des Fördervereins des dzb lesen, die als Lehrer/in die Brailleschrift-Schnupperkurse leiten. Nermin Hasic ist blind und freiberuflich als Übersetzer tätig. Er hat mitgeholfen, die Präsenzkurse aufzubauen. Es sei sehr spannend, anderen Menschen die Brailleschrift näher bringen zu dürfen, die vorher wenig, bis gar keine Berührung damit hatten, meint er. „Vielleicht werden sie sich daran erinnern, wenn sie blinden oder sehbehinderten Menschen begegnen und die Bedeutung verstehen, die diese Schrift hat.“ Dem stimmt René Holzhauer zu. Die ersten Schnupperkurse hat er im Rahmen seiner Arbeitsassistenz begleitet. Nun leitet der studierte Musikwissenschaftler sie selbst. „Durch meinen musikalischen Background bereiten mir die Schnupperkurse zur Braillenotenschrift viel Vergnügen. Es fasziniert mich immer wieder, wie mit der Grundform, die ja nur aus sechs Punkten besteht, sogar sehr komplexe Notenbilder dargestellt werden können.“ Am Anfang des 90-minütigen Kurses stellt er kurz das dzb lesen und dessen Förderverein vor. Später erklärt er den Aufbau des Braille-Alphabetes. Kompetent beantworten beide Kursleiter die Fragen der Teilnehmenden. Von Nermin Hasic erfahren sie Interessantes aus dem Leben des Erfinders der Punktschrift, Louis Braille. Locker und witzig erzählt er, wie er die Brailleschrift im Alltag anwendet. Über die Episode, wie er beim UNO-Spiel verloren hat, weil ein sehender Mitspieler seine mit Brailleschrift beschrifteten Karten seitenverkehrt lesen konnte, schmunzeln auch Alissa Scheef und Anne Backhaus. Die beiden Studentinnen staunen über die vielen Brailleschrift-Bände, die ein einziger Harry-Potter-Band ausmacht und hören interessiert zu, als Nermin Hasic erklärt, wie eine Ampel für Blinde funktioniert. Später zeigt er ihnen noch, wie er mithilfe einer Braillezeile digitale Texte vom Computer oder Laptop lesen kann.

Gedichte, Zitate und kleine Botschaften schreiben …

Auf den Tischen liegen Brailleschrift-Alphabete, Brailleschrift-Bücher und Tafeln mit Griffel. In jede Punktschriftbogenmaschine ist ein Bogen Papier eingespannt, nun kann es losgehen! Die Teilnehmenden des Schnupperkurses schreiben einen kleinen Text in Brailleschrift, den Nermin Hasic im Anschluss daran vorliest. „Interessiert ist jeder Teilnehmer, aber am spannendsten sind immer Fragen zur Punktschrift in Fremdsprachen oder die verschiedenen Texte, die ich im Kursverlauf so zu lesen bekomme. Eine Teilnehmerin hat ein sehr schönes Gedicht geschrieben, das fand ich beeindruckend“, sagt er. „Viele schreiben da gern ihren Namen, eine kleine Botschaft oder ein Zitat“, erzählt René Holzhauer. „Einmal stand auf dem Blatt: ‚Wer das liest, ist doof!‘ Nermin, der das Geschriebene immer vorliest, hat den kleinen Spaß auch als sehr witzig empfunden.“
Die Anzahl der am Schnupperkurs vor Ort Teilnehmenden ist ganz unterschiedlich. Meist sind es Gruppen von ca. vier bis zehn Personen. „Bei einem Kurs besuchte uns eine Schülerin, die sich für die Projekttage an ihrer Schule das Thema Brailleschrift ausgesucht hatte“, erzählt René Holzhauer. „In einem anderen Kurs nahm ein junger, sehbehinderter Mann teil, der sich zuvor noch nicht an die Brailleschrift herangewagt hatte. Durch den Kurs hat er Hoffnung bekommen, sie doch zu erlernen. Solche Momente sind dann für uns ganz besonders schön.“

… und lesen

Die beiden Kurslehrer spielen sich gegenseitig die Bälle zu. Auf diese Art und Weise vermitteln sie kurzweilig und interessant viele Informationen, so dass es bei den Teilnehmenden unabhängig von ihrem Vorwissen tolle Aha-Erlebnisse gibt. Zum Lesen der Brailleschrift haben sich die Kurslehrer je ein Gedicht von Joachim Ringelnatz und Josef Guggenmoos aus dem taktilen Kinderbuch „Zwei Ameisen auf Reisen“ ausgesucht. Alissa Scheef und Anne Backhaus lesen gemeinsam das Gedicht von den zwei reisefreudigen Ameisen. Sie nehmen sich für die Übersetzung abwechselnd eine Zeile vor. Buchstabe für Buchstabe entziffern sie die Punkte mithilfe des Braille-Alphabetes. Das klappt ganz gut – mit den Augen und den Fingern. Nur merken sie beim Vorlesen, dass sie eine Zeile übersehen haben. Die beiden Studentinnen wissen, auch wenn sie in der Lage sind, das Gedicht vorzulesen, können sie noch lange nicht die Brailleschrift. Das ist jedoch egal. Hauptsache es hat ihnen Spaß gemacht und die Anwendung der Brailleschrift bleibt ihnen in Erinnerung.

Buchtipps

Stephen King: Friedhof der Kuscheltiere (empfohlen von Nermin Hasic)
Für die Gruselfans unter den Lesenden empfehle ich „Friedhof der Kuscheltiere“ von Stephen King. Die Vorstellung, einen geliebten Menschen oder ein Haustier nicht gehen lassen zu können und die Aussicht, sie wieder zu sehen. Sehnsucht nach dem, was noch sein könnte, der Schmerz, all das ist hier Thema. Mag Kings Schreibstil grausam sein, so zeichnet er doch die Charaktere und Schauplätze so lebendig, dass sich die Leser in vielem wiederfinden können.
4 Bände, Kurzschrift, Ausleihe 9189

Thomas Schinköth: Samuel Lampel - Kantor, Lehrer, Komponist, Publizist (empfohlen von René Holzhauer)

Erschienen ist die Biographie in der Buchreihe „Jüdische Miniaturen“, herausgegeben vom Leipziger Synagogalchor e.V. Interessant bei diesem Buch ist die Verbindung zu dem Gebäude des dzb lesen. Nachdem dieses 1913 errichtet wurde, hatte die Höhere Israelitische Schule (Ephraim-Carlebach-Schule) hier ihren Sitz. Samuel Lampel war einer der Lehrer.
1 Band, Kurzschrift/Vollschrift, Ausleihe 20558/20559

Vorgestellt

Medibus: Wer gehört dazu?

In dieser Ausgabe setzen wir die Reihe fort, in der wir Ihnen einige Bibliotheken vorstellen, die in der Arbeitsgemeinschaft Medibus vereint sind. Seit 2004 organisiert Medibus Bibliotheken und Produzenten im deutschsprachigen Raum, welche Medien für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen herstellen. Neben der Koordination der Produktion seiner Mitglieder übernimmt der Verein auch beratende Funktionen. Vor allem aber stellt Medibus einen Zentralkatalog, der unter medibus.info abrufbar ist, zur Verfügung. Hier kann man nach Titeln recherchieren, die die einzelnen Braille- und Hörbuchbibliotheken vorrätig haben. Die Bibliotheken tauschen ihre Medien untereinander aus, so dass den Nutzerinnen und Nutzern ihrer Stammbibliothek eine Vielzahl an Büchern zur Verfügung steht. Zurzeit wird die Plattform für barrierefreie Leseangebote in den Bereichen Brailleschrift, E-Books und Großdruck ausgebaut und soll ab 2024 für die Nutzerinnen und Nutzer bereitstehen.

Die Westdeutsche Bibliothek der Hörmedien für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen e.V. (kurz WBH e.V.)

Die WBH e. V. verleiht kostenlos Hörbücher im DAISY-Format. Aktuell bietet die WBH fünf DAISY-Hörzeitschriften im Abonnement an. Die Bücher werden in fünf Studios von ca. 20 Sprecherinnen und Sprechern gelesen. Im letzten Jahr sind 218 eigene und 214 kommerzielle Produktionen entstanden.

Wir haben Werner Kahle, dem Geschäftsführer der WBH, einige Fragen gestellt.

Was gibt es Interessantes über die Geschichte der WBH zu berichten?

Die WBH ist 1955 auf Grund der Initiative des damaligen Direktors der Stadtbücherei entstanden, damals noch unter dem Namen Blindenhörbücherei des Landes Nordrhein- Westfalen. Da aber rasch auch Rheinland-Pfalz zum Zuständigkeitsgebiet gehörte, gab es bereits nach kurzer Zeit die Umbenennung der Einrichtung in WBH e.V., Westdeutsche Blindenhörbücherei e.V. Durch die Möglichkeit, auch lesebeeinträchtigte Menschen mit Literatur zu beliefern, wurde es erneut nötig, eine Namensänderung vorzunehmen. Mit dem ultralangen Namen (in Abstimmung mit dem Ministerium in Düsseldorf) Westdeutsche Bibliothek der Hörmedien für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen e.V. sollen nun alle berechtigten Personen angesprochen werden. Das Kürzel WBH e.V. konnte zum Glück bleiben.

Wie sieht der Arbeitsalltag des Geschäftsführers der WBH aus?

Sehr viel telefonische Hörerberatung und ein steter Kampf um mehr finanzielle Unterstützung sowie eine kontinuierliche Studioproduktion.

Welche spannenden Vorhaben gibt es 2023 in Ihrer Hörbücherei?

Es findet bzw. fand ein kompletter Wechsel der Informationstechnik mit Ausleihsoftware, allen Apps und neuer Homepage statt.

Welches Hörbuch gehört zu Ihren Favoriten im Jahr 2023, das Sie gern empfehlen möchten?

„Wie schwer ein Menschenleben wiegt – Sophie Scholl“ von Maren Gottschalk. Gestützt auf teils noch unveröffentlichte Selbstzeugnisse schildert Maren Gottschalk das so verheißungsvolle Leben Sophie Scholls, die sich nach anfänglicher Faszination für die Hitlerjugend immer entschiedener gegen den Nationalsozialismus stellte. 1942 ging sie in den aktiven Widerstand. Am 18. Februar 1943 wurde sie mit nur 21 Jahren verhaftet, vier Tage später hingerichtet. Gerade aktuell ist ein Auseinandersetzen mit unserer Vergangenheit unverzichtbar. Zeugnisse von unglaublichem Mut mögen helfen, die eigene Zivilcourage nicht verkümmern zu lassen.

Kalenderblätter

Relief-Wandkalender 2024: Europa entdecken

Mit der historischen Straßenbahn durch Lissabon fahren, das Rila-Kloster in Bulgarien besuchen oder durch Keukenhof, den Blumenpark nahe Amsterdam, schlendern – lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie in diesem Kalender Architektur, Kunst und Natur in Europa. Kennen Sie Europas einzige Kaffeeplantagen? Oder wissen Sie, wo in Europa eine Sammlung der weltweit giftigsten Pflanzen wächst? Erfahren Sie Interessantes und Kurioses über Sehenswürdigkeiten, Landschaften und Attraktionen in Europa. Kurze Texte in Braille- und Großschrift und die verschiedenen Fotomotive des Kalenders vermitteln die kulturelle und landschaftliche Vielfalt des Kontinents. Ein über jedem Foto liegendes transparentes Relief gibt die unterschiedlichen Formen und Strukturen der Motive wieder. Und als besonderes Highlight des Kalenders ist am oberen Bildrand eine geographische Kartenskizze des jeweiligen europäischen Landes zu entdecken.

Reisen Sie mit unserem Kalender Monat für Monat durch Europa. Vielleicht inspiriert er Sie auch, eigene touristische Urlaubsziele zu planen. Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei!

Format 26,5 x 33,5 cm als Ringblock mit Aufhängung, Verkauf V011590, Preis 25,90 Euro (netto)

Passend dazu unser Buchtipp:

Wer wissen möchte, wo der höchstgelegene Bahnhof oder die einzige buddhistische Region Europas zu finden ist, der sollte "111 extreme Orte in Europa, die man gesehen haben muss" von Patricia Szilagyi lesen. Der Reiseführer der Superlative beamt uns in das älteste Eishotel der Welt in Nordschweden und bringt uns in der trockensten Region Europas, der Tabernas-Wüste in Südspanien, zum Schwitzen. Entdecken Sie außergewöhnliche Reiseziele!

3 Bände, Vollschrift/Kurzschrift, Ausleihe 20249/20250, Verkauf V011646/V011645, je 43 Euro (netto)
Großdruck, 2 Bände, Ausleihe G000421, Verkauf V011647, 19 Euro (netto)

Preisrätsel: Quer durch Europa

Wie gut kennen Sie Europa? Machen Sie mit bei unserem Quiz! Mit etwas Glück können Sie in dieser Ausgabe einen Relief-Wandkalender 2024 gewinnen. Lösen Sie die Fragen unseres Preisrätsels und schicken Sie Ihre Lösungen unter dem Kennwort „in puncto Quiz“ per Mail oder Post bis spätestens 6. November 2023 an das dzb lesen (Adresse siehe Impressum)! Aus den richtigen Antworten verlosen wir drei Gewinner. Viel Spaß!

1. Welche Stadt Europas liegt am westlichsten?

a) Lissabon, b) Barcelona, c) London

2. Welches ist Europas kleinstes Land?

a) Montenegro, b) Dänemark, c) Vatikanstadt

3. Welches Land durchquert die Donau nicht?

a) Bulgarien, b) Niederlande, c) Ungarn

4. Welche Länder grenzen an die Pyrenäen?

a) Spanien und Frankreich, b) Spanien und Italien, c) Frankreich und Deutschland

5. Wie heißt die Hauptstadt von Serbien?

a) Ljubiljana, b) Bukarest, c) Belgrad

6. Der Fluß Po mündet …?

a) im Mittelmeer, b) in der Adria, c) im Schwarzen Meer

Krimi-Special

Starke Kommissarinnen und Kommissare in spannenden Krimireihen

Bald kommt der Herbst. Wenn es draußen wieder kälter und nasser wird, sollten Sie spannende Kriminalromane und Thriller zur Hand haben. Starke Ermittlertypen kämpfen gegen das Verbrechen. Natürlich reicht für mehrere Herbstabende nicht nur ein Krimi, am besten ist eine Krimi-Reihe. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige vor, die Sie bei uns ausleihen können.

Jussi Adler-Olsen: Wir beginnen mit einem berühmten skandinavischen Autor. Jussi Adler-Olsen hat vielfach bewiesen, dass er fesselnde Krimis schreiben kann. „Natriumchlorid“ ist der neunte Band der Reihe (der bisher letzte Band) rund um Carl Mørck, den Leiter des Sonderdezernat Q in Kopenhagen. Die Abteilung hat es gleich mit mehreren Mordfällen zu tun. An ihrem 60. Geburtstag begeht eine Frau Selbstmord. Ihr Tod führt zur Wiederaufnahme eines ungeklärten Falls aus dem Jahr 1988, der Marcus Jacobsen einst mit seinem besten Ermittler Carl Mørck zusammengeführt hat. Bald ist klar: Seit drei Jahrzehnten fallen Menschen einem gerissenen Killer zum Opfer, der tötet, ohne dass ihm ein Mord nachgewiesen werden kann.
Hjorth und Rosenfeldt: Skandinavische Kälte und düstere Geheimnisse gibt es auch bei den Krimis des schwedischen Autorenduos Hjorth und Rosenfeldt. In dieser Reihe unterstützt der hochintelligente, aber unausstehliche Kriminalpsychologe Sebastian Bergmann die schwedische Mordkommission um Kommissar Höglund. Im ersten Band „Der Mann, der kein Mörder war“ bahnt sich die Zusammenarbeit an. Höglund ermittelt im Fall des 16-jährigen Roger, dessen Leiche in einem Waldtümpel gefunden wurde. Vor Ort trifft er auf seinen alten Freund Bergmann. Es sind sieben Folgen ausleihbar.
Jo Nesbø: Zart besaitet sollte man für die Krimis von Jo Nesbø nicht sein. Unheimlich und beklemmend - so kann man auch die Grundstimmung der Harry Hole-Romane am besten beschreiben. Zwölf sind zurzeit im dzb lesen ausleihbar. Bei Harry Hole handelt es sich um einen alkoholsüchtigen Kommissar, der brutale Mordfälle zu lösen hat.
Arnaldur Indriðason: Seit nun schon fast 15 Jahren sind Kommissar Erlendur und seine Kollegen von der Kripo in Reykjavik Verbrechern auf der Spur. Die Island-Krimireihe (12 Folgen ausleihbar) beginnt mit „Menschensöhne“ und zwei dramatischen Todesfällen: dem Tod Daniels, eines langjährigen Patienten einer psychiatrischen Klinik und dem seines ehemaligen Klassenlehrers. Die Ermittlungen ergeben, dass aus dieser Klasse nur noch zwei leben. Waren die Schüler Versuchskaninchen?
Christian von Ditfurth: Der Autor wurde mit seinem eigensinnigen Berliner Kommissar Eugen de Bodt bekannt (7 Bände). In seinen Politthrillern geht es um einen Mordanschlag auf den Vorstand eines Berliner Chemiekonzerns („Heldenfabrik“), einen Terroranschlag auf die Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten („Zwei Sekunden“), Sprengstoffanschläge auf europäische Brücken („Giftflut“) usw.
Sara Paretsky: Die US-amerikanische Krimi-Autorin schuf mit ihrer Powerfrau V. I. Warshawski eine weibliche Detektivin. Im 17. Fall „Kritische Masse“ sucht die Privatdetektivin nach einer Vermissten, gelangt zu einem Chicagoer Hightech-Unternehmen und schließlich in die Geschichte der physikalischen Speichermedien. Ihr vierter Fall beginnt mit einem ärztlichen Kunstfehler und dem plötzlichen Tod ihrer Freundin. Warshawski stößt in einem Chicagoer Krankenhaus auf Korruption und Gewinnsucht.
Volker Klüpfel und Michael Kobr: Voll im Trend sind derzeit Regionalkrimis, zum Beispiel die Krimis rund um das Allgäuer Urgestein Kommissar Kluftinger. Das Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr schreibt seit 2004 immer wieder kuriose Fälle, die der liebevoll-kantige Kluftinger mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden löst. Nebenbei erfährt der Lesende von Eigenheiten der Einheimischen, der Allgäuer Gemütlichkeit und den kulinarischen Genüssen des Kommissars.
Friedrich Ani: In insgesamt 21 Bänden kann man dem etwas eigenwilligen Ermittler Tabor Süden, dessen Stärke und Markenzeichen das Schweigen ist, auf seiner Suche nach vermissten Menschen folgen. Dabei rückt er oft Randexistenzen, verzweifelte und einsame Menschen in den Mittelpunkt. Für seine Krimi-Reihe rund um den Ermittler Tabor Süden wurde der Autor mehrfach mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Der erste Band „Die Erfindung des Abschieds“ erschien erstmalig 1998. Es sind 21 Folgen ausleihbar.
Simone Buchholz: Am Ende unserer Krimi-Reihen-Empfehlungen sollte die Chastity-Riley-Reihe von Simone Buchholz, einer bekannten deutschen Krimiautorin, nicht fehlen. Ihre sympathische Deutsch-Amerikanerin Chastity Riley ermittelt als Staatsanwältin in Hamburg. Mit dem spannenden Wirtschaftskrimi „Beton Rouge“ (Folge 7) gelang Buchholz im September 2017 der Sprung auf Platz 1 der Krimibestenliste. In „Mexikoring“ (Folge 8) greift die Autorin das Thema der Parallelgesellschaften und kriminellen Clan-Familien auf.

Gelesen und empfohlen

Intrigen, Verrat und gefährliche Liebschaften

„Das Geheimnis von Zimmer 622“ von Joël Dicker – empfohlen von Kristin Förster (Kommunikation und Marketing)

Der Kriminalroman "Das Geheimnis von Zimmer 622" von Joël Dicker ist zugleich auch ein Liebesroman und erstreckt sich über 600 Seiten. Die Geschichte spielt im Schweizer Finanzmilieu. Der bekannte Schriftsteller Joël Dicker verbringt seine Ferien im noblen Hotel Palace de Verbier in den Schweizer Alpen. Dort möchte er sich von seiner Schreibblockade und einer erst kürzlich verpatzten Liebesgeschichte mit seiner Nachbarin erholen.

Doch bereits beim Bezug seines Zimmers 623 fällt ihm auf, dass es auf der Etage kein Zimmer 622 gibt, dafür die 621a. Laut Portier nur ein Markenzeichen des Hotels. Als Dicker mit seiner Zimmernachbarin ins Gespräch kommt, zeigt sich, dass beide nicht an diese Story glauben. Bei ihrer Recherche stoßen sie auf einen unaufgeklärten und geheimnisvollen Mord in Zimmer 622, der scheinbar mit einem Machtkampf in einer Genfer Privatbank zu tun hat ...

CD-DAISY (18:56 h), Ausleihe 62937

Technik getestet

E-Books: Welche Reader kann man barrierearm nutzen?

Ein Beitrag von Susanne Siems

Der Buchmarkt für sehende Menschen zeichnet sich durch eine große Vielfalt aus. Neben gedruckten Büchern gibt es viele Hörbuchangebote und einen in den letzten Jahren ständig wachsenden Markt an E-Books, die digital verfügbar sind. Diese E-Books werden mit sogenannten E-Book-Readern gelesen, Geräten, die meist ungefähr so groß wie eine Buchseite sind und ein augenschonendes Display haben. Man kann diese Tablets mit Gesten steuern und die Seiten wie in einem gedruckten Buch umblättern. Ich, als sehbehinderte Nutzerin, habe mir ein oder zweimal ein solches Gerät angesehen und fand, dass es sich für meine Bedürfnisse nicht so gut nutzen lässt. Ich möchte deshalb nicht auf diese Hardware-Geräte eingehen. Das ist sicherlich Stoff für einen späteren Beitrag. Mir persönlich gefällt der Ansatz nicht, zum Bücherlesen noch ein zusätzliches Gerät herumzutragen. Darum möchte ich an dieser Stelle auf drei Apps bzw. Programme näher eingehen, die sich für seh- und lesebehinderte sowie blinde Menschen eignen, um E-Books am Handy, Tablet oder PC mit assistiven Hilfen zu lesen.

Die App EasyReader

Von mir persönlich bevorzugt wird die App EasyReader der Firma Dolphin. Da ich diese App bereits in der „in puncto dzb lesen“ 3/2022 vorgestellt habe, möchte ich den genauen Aufbau an dieser Stelle nicht wiederholen. Hier nur einige Dinge, die besonders für das Lesen von E-Books erwähnenswert sind.
Über eine Schaltfläche am rechten oberen Rand kann man ein E-Book in die App importieren. Es gibt übrigens im Netz zahlreiche Plattformen und Online-Buchhandlungen, die E-Books zu günstigen Preisen und manchmal auch kostenlos zur Verfügung stellen. Aufpassen muss man bei Fach- und Sachliteratur, die noch zu oft nicht barrierefrei verkauft wird. Will man einen Roman lesen, stößt man seltener an Grenzen als z. B. beim digitalen Stöbern in einem Kochbuch oder Reiseführer. Ab 2025 sollte es mit der Durchsetzung des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes diese Barrieren nicht mehr geben. Die Verlage sind dann verpflichtet, auch E-Books barrierefrei anzubieten. Das dzb lesen ist dazu in enger Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels tätig.

Zurück zum EasyReader. Nach dem Import findet man das E-Book unter dem Schalter „Meine Bücher“. Dort kann man es lesen oder sich auch vorlesen lassen. Sehbehinderte können sehr viele verschiedene Farbkombinationen einstellen, z. B. markierten Text an die eigenen farblichen Bedürfnisse anpassen. Vorgelesener Text wird farblich markiert. Man kann Lesezeichen setzen und es gibt eine Suchfunktion. Gerade auch für Fachliteratur halte ich den EasyReader für sehr geeignet.
Besonders wichtig für sehbehinderte Nutzer von Fachliteratur dürfte die Möglichkeit sein, Text zu lesen und sich gleichzeitig vorlesen zu lassen. So hat man den visuellen Eindruck, der vielleicht wichtig ist und dank des Vorlesens trotzdem eine Erleichterung.
Ein bisschen schade finde ich, dass man den Text immer vertikal scrollen muss und nicht umblättert, wie bei einem Buch. Aber eigentlich ist das ein Luxusproblem bzw. gar keins, eher eine Komfortfunktion.
Hier geht es zwar um E-Books, aber natürlich kann man auch PDF- und andere Dokumente mit dem EasyReader lesen.
Eine sehr gute Nachricht ist, dass es die Anwendung EasyReader in der Grundversion nun auch kostenlos für den Windows-PC gibt. Damit hat sich für mich die folgende Software-Lösung fast erübrigt.

Der Thorium Reader

Er kann aus dem Microsoft-Store kostenlos auf den Windows-PC geladen werden. Die E-Books, die man vorher gekauft hat, lassen sich problemlos aus dem Download-Ordner des PCs importieren. Ich habe die Funktonalität des Thorium Readers mit dem NVDA Screenreader getestet und sage, man findet sich recht gut in der Software zurecht. Mich überzeugt aber die Funktionalität für Sehbehinderte nicht. Im EasyReader kann ich weitaus mehr mit Farben machen, beim Thorium-Programm greifen sicherlich die Einstellungen der jeweiligen Windows Version, das habe ich hier aber nicht getestet. Auch im Thorium Reader gibt es die Möglichkeit, das Buch gleichzeitig mit den Augen zu lesen und sich vorlesen zu lassen. Man kann im Buch suchen und Lesezeichen setzen. Also auch hier, für Fachliteratur durchaus geeignet.

Der Voice Dream Reader

Der Voice Dream Reader ist dem EasyReader sehr ähnlich. Auch er hat viele Möglichkeiten, auch für Sehbehinderte, ihn individuell anzupassen. Selbstständig lesen, Schriftgrad und Schriftgröße verändern, Hintergrundfarbe und andere Markierungen individuell gestalten, all das geht auch mit dem Voice Dream Reader. Im Bezug zu E-Books kann ich jetzt keinen großen Unterschied oder Vorteil zum EasyReader sehen. Der Voice Dream Reader kostet einmalig knapp 10 Euro. Wichtig zu sagen ist, dass er in der Android-Welt, also im Playstore unter „Legere Reader“ gesucht werden muss.

Es ist wie immer, wenn man mit Technik zu tun hat – das Thema ist nie erschöpfend behandelt. Da ich selbst auch Anwenderin bin, sehe ich noch viele andere Möglichkeiten. Ich finde es sehr gut, dass auf dem Markt der E-Books scheinbar sehr viel in Bewegung ist, wenn es um die Barrierefreiheit der Bücher als auch der Leseinstrumente geht. Gern recherchiere ich auch weiter für Sie und berichte hier.
Haben Sie Fragen zu den in dem Artikel genannten Anwendungen oder überhaupt zu den technischen Dingen rund ums dzb lesen – Ihr Team LOUIS ist für Sie da. Gern unter louis@dzblesen.de.

Fragebogen

Sechs Fragen – sechs Antworten

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter antworten auf unsere Fragen. Diesmal: Florian Loncle (Druckerei)

Was ist Ihre Aufgabe im dzb lesen?

Im dzb lesen bin ich im Produktionsbereich als so genannter „Schwarzdrucker“ tätig, der im Gegensatz zum „Punktdrucker“ Druckaufträge für sehende und sehbehinderte Menschen bearbeitet. Natürlich sind diese auch farbig. Aber als man den Begriff prägte, druckte man noch mit einfachen Mitteln und ausschließlich schwarz. Auf modernen, digital angesteuerten Laserdruckmaschinen produziere ich Großdruckbücher, Großdruckkalender, taktile Kinderbücher und alles, was für die tägliche Arbeit der Kolleginnen und Kollegen benötigt wird – Werbematerial, Schilder, Adressaufkleber etc. Ich drucke aber auch Prospekte, Flyer und Visitenkarten im Rahmen von Kundenaufträgen.

Welche Arbeit haben Sie gerade auf dem Tisch?

Aktuell drucke ich die Neuauflage des beliebten Kinderbuchs „Der Grüffelo“, das als tastbares Bilderbuch konzipiert ist. Neben meinen farbigen Drucken und den darauf geprägten Brailleschrift-Texten, werden die Bildmotive mit verschiedenen Materialien, wie zum Beispiel Fell und Filz, fühlbar gemacht. Ein sehr schönes Buch, das auch beim Drucken Freude macht!

In meiner Freizeit beschäftige ich mich am liebsten mit …

„Der Garten will seinen Herrn jeden Tag sehen“ und mein Hund will viel spazieren gehen. Wenn ich dann abends Zeit finde, koche ich gern und verarbeite die Ernte. Außerdem trödle ich gern über den Flohmarkt.

Welche drei Dinge würden Sie auf eine Insel mitnehmen?

Musik ist unglaublich wichtig für mich. Deswegen: Ein Abspielgerät mit Tonträgern (wenn „Spotify“ nicht zu erreichen ist), ein Instrument und eine Musikschule in Buchform, damit ich das Instrument richtig erlernen kann.

Haben Sie ein Buch, das Sie empfehlen können?

Dashiell Hammett, Raymond Chandler und Ross Macdonald sind die drei bedeutendsten Schriftsteller des amerikanischen Kriminalromans. Ich kann ausnahmslos alle ihrer Werke empfehlen – ein paar davon gibt es auch im dzb lesen.

Ihr Lebensmotto?

Es kommt immer alles anders als man denkt – manchmal leider, und manchmal Gott sei Dank.

Rätsel

Machen Sie mit und gewinnen Sie!

Wir wollen wissen: Wie heißt das taktile Kinderbuch, das im dzb lesen neu verlegt wird und im Herbst erscheint?

Schicken Sie Ihre Antwort bis zum 6. November 2023 per E-Mail (presse@dzblesen.de) oder per Post an: dzb lesen, Kennwort: Rätsel „in puncto dzb lesen“, Gustav-Adolf-Straße 7, 04105 Leipzig.

Das können Sie gewinnen: Ein Set aus drei Grußkarten (Geburtstags-, Weihnachts- und „Viel Glück!“-Karte)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des dzb lesen können nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Auflösung aus 2/2023

Die richtige Antwort lautet: Marburg

Die glückliche Gewinnerin heißt: Sabine Meissner. Herzlichen Glückwunsch!

Impressum

Herausgeber, Herstellung, Vertrieb

Deutsches Zentrum für barrierefreies Lesen (dzb lesen)
Gustav-Adolf-Straße 7, 04105 Leipzig
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Redaktion

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„in puncto dzb lesen“ erscheint viermal im Jahr kostenfrei im Format HTML per E-Mail, online unter www.dzblesen.de und in Braille-Kurzschrift digital. Kostenpflichtig erscheint die Zeitschrift wahlweise im Format DAISY als CD (Jahresbezugspreis 11,00 €) oder zum Download in dzb lesen-App und -Katalog (9,00 €) sowie in Braille-Kurzschrift gedruckt (11,00 €). Das kostenpflichtige Abonnement gilt jeweils für ein Jahr ab Bezugsbeginn und verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht spätestens mit einer Frist von drei Monaten vor Ablauf des Bezugszeitraums gekündigt wird. Es gelten die AGB des dzb lesen, die vollständig unter www.dzblesen.de/agb einsehbar sind. Auf Wunsch senden wir die AGB gern zu.

dzb lesen 2023

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