Taktile Museumsführer und Orientierungspläne, Prüfung digitaler Dokumente und mehr
Neuerscheinungen
Steffen Schroeder: Der ewige Tanz
Sommer 1928: Anita Berber liegt geschwächt in einem Berliner Krankenhaus. Gerade noch war sie ein Star, verkörperte die neue Zeit, auf der Bühne, in Dutzenden Filmen, lebte und liebte exzessiv. Bis zu den Anfeindungen in Wien, in denen eine dunkle Zukunft aufschien … Steffen Schroeder erzählt Anita Berbers aufregendes Leben zwischen Selbstbestimmung, größter Freiheit und Risiko. Ein packendes Panorama mit einer glühenden Heldin.
Der König von Arkadien will einen Sohn und Erben. Er lässt seine Tochter Atalanta in der Wildnis aussetzen. Eine Bärin zieht das Mädchen auf, und Atalanta wird stark und wild, schneller und ausdauernder als jeder Krieger. Artemis, die jungfräuliche Göttin der Jagd, beschützt sie und schärft ihr ein, sich vor Männern in Acht zu nehmen. Doch Atalanta verliebt sich und geht mit den Argonauten auf Fahrt.
Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als ob er dessen Geheimnis ahnte. Mit Lajos’ Geburt im Waldschloss bricht auch das 20. Jahrhundert an, das das alte Leben der Barone Lázár im südlichen Ungarn für immer verändern wird. Der Untergang des Habsburgerreichs berührt erst nur ihre Traditionen, aber alle spüren das Beben der Zeit ...
Mina strandet in einem Hummerfischerdorf bei den beiden Fischerinnen Ann und Julie. Die 72-jährige Ann lebt seit der Trennung von ihrer Lebensgefährtin allein in einem großen Haus am Wasser, nur ein seltener blauer Hummer namens Mr. Darcy leistet ihr Gesellschaft. Julie ist Mitte 50 und musste sich ihren Platz in der männlich geprägten Dorfgemeinschaft hart erkämpfen. Mit Ann und Julie fährt Mina hinaus aufs Meer, von ihnen erfährt sie Wärme und ein noch nie gekanntes Gefühl von Zugehörigkeit. Dann begegnet sie jedoch Sam wieder. Die tiefe Verbindung aus Kindheitstagen ist vom ersten Moment an wieder spürbar ...
England im Herbst 1013: Um den dänischen Gefangenen Hakon bei Hofe abzuliefern, reist der junge Engländer Ælfric of Helmsby nach London. Die Stadt liegt in Trümmern, denn dem schwachen König Ethelred gelingt es nicht, sein Reich gegen die ständigen Wikingerüberfälle zu schützen. Doch anders als England und Dänemark sind Ælfric und Hakon keine Feinde - während der gefährlichen Reise sind sie zu Freunden geworden. Der Widerstand der Engländer droht zu brechen, und als der dänische König stirbt, steht bald ein noch gefährlicherer Feind vor den Toren ...
Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, begleitet seine Freundin Katherine Solomon nach Prag. Katherine bereitet die Veröffentlichung eines Buches vor, das bahnbrechende Entdeckungen über die wahre Natur des menschlichen Bewusstseins offenbart. Doch ein brutaler Mord stürzt die Reise in ein unvorhersehbares Chaos, und Katherine verschwindet plötzlich, ebenso ihr Manuskript. Langdon sieht sich fortan einer mächtigen Organisation gegenüber ...
Noch nie war Kommissar Dupin so froh, einen neuen Fall zu haben, wie an diesem Frühsommertag. Mit einem Bein steht er bereits auf einem bedrohlich schwankenden Boot, um unter der Anleitung eines Coaches seine Angst vor dem Meer zu überwinden, als ihn der Anruf erreicht: Eine Frau ist ertrunken. Allerdings nicht im Atlantik, sondern in einem Bottich aus Schokolade. Um den dunklen Geheimnissen der Schokoladenwelt auf den Grund zu gehen, begeben sich Kommissar Dupin auf einen rasanten Roadtrip quer durch die Bretagne und bis ins Baskenland.
Zum Welt-Braille-Tag: Wie lernt man mit den Fingern zu lesen?
Heute vor 217 Jahren, am 4. Januar 1809, wurde Louis Braille geboren, der Erfinder, der nach ihm benannten Brailleschrift. Im Jahr 1825, im Alter von 16 Jahren, entwickelte Louis Braille eine tastbare Schrift, die blinden Menschen das Lesen und Schreiben sowie den Zugang zu schriftlicher Information eröffnete. Diese aus sechs Punkten bestehende Schrift fördert die Teilhabe, Bildung und kulturelle Integration blinder Menschen in der Gesellschaft.
Wie jede andere Schrift auch, muss die Brailleschrift gelehrt werden. Wie das geht, hat Magdalena Groh die Braillelehrerin Sabine Seifert und den Braillelehrer Nermin Hasic des Fördervereins „Freunde des barrierefreien Lesens e.V.“ gefragt. Lesen Sie in unserem Blog, wie die Brailleschrift zur Selbstständigkeit verhilft, Barrieren im Denken abbaut und warum sie auch im digitalen Zeitalter von großer Bedeutung bleibt.
Wenn auch Sie in den Genuss eines Braillekurses, egal ob Schnupper- oder Intensivkurs, kommen möchten, finden Sie hier alle Informationen.
Aktuell-Meldungen
3. Dezember: Tag der Menschen mit Behinderungen
Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen möchten wir unseren Fokus auf die gleichberechtigte digitale Teilhabe aller Menschen legen. Die Überwachungsstellen des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik prüfen die Internetseiten, Apps und digitale Dokumente von öffentlichen Einrichtungen auf Barrierefreiheit. Kürzlich veröffentlichten die Überwachungsstellen des Bundes einen Bericht, der die aktuelle Situation der Barrierefreiheit digitaler Angebote öffentlicher Stellen in Deutschland beleuchtet. Der Bericht macht deutlich, dass die praktische Umsetzung der Barrierefreiheit häufig unzureichend ist.
Für das Land Sachsen ist das dzb lesen als Überwachungsstelle beauftragt. In unserem Blog sprachen wir mit Sabine Krüger, Leiterin der Überwachungsstelle Sachsen im dzb lesen.
Aktuell-Meldungen
Frankfurter Buchmesse 2025: Reading Braille – Eine Lesung für Kinder
Am 18. Oktober 2025, um 15.30 Uhr liest Petrine Waagö im Congress Center (CMF) – Spektrum (E2) in Frankfurt a. M. aus dem Kinderbuch „Cool wie Bolle“ von Thomas Winkler. Das Besondere an der Lesung ist, dass sie das Buch in Brailleschrift liest und die Gäste ihr beim Braillelesen folgen können.
Im Anschluss an die Lesung bietet eine Mitmach-Werkstatt die Möglichkeit, spielerisch zu entdecken, wie das Braillelesen funktioniert. Die Teilnehmenden erfahren, welche Bedeutung die Brailleschrift für blinde Menschen hat und wie sie mit dem Thema Inklusion verknüpft ist.
Diese Veranstaltung findet anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Brailleschrift“ statt und wird von der Frankfurter Buchmesse in Zusammenarbeit mit ihren Partnern, dem Dialogmuseum Frankfurt und dem Deutschen Zentrum für barrierefreies Lesen (dzb lesen), organisiert.
Der Comicroman „Cool wie Bolle“ wurde in diesem Jahr zum Welttag des Buches mehr als einer Million Schulkinder der vierten und fünften Klassen geschenkt. Das dzb lesen produzierte das Buch im Rahmen der Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ in Brailleschrift, Großdruck und als Hörbuch. Dadurch konnten blinde sowie seh- und lesebehinderte Kinder gemeinsam mit sehenden Kindern am Lesefest teilnehmen – ein Beitrag des dzb lesen zur Inklusion und Leseförderung.
Beim wichtigsten Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche präsentieren Verlage ihre Frühjahrsprogramme, prämieren literarische Neuheiten und bieten Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, direkt mit ihrem Publikum zu interagieren. Das Motto der diesjährigen Buchmesse lautet "Wo Geschichten uns verbinden".
Auch das dzb lesen stellt sein Verlagsprogramm in Halle 2, Stand A215 vor und freut sich mit den Messebesuchern ins Gespräch zu kommen.
Das dzb lesen lädt im Rahmen von „Leipzig liest“ am 19. März 2026, 19 Uhr herzlich zu einer Lesung mit Anselm Oelze ein. Der Autor liest aus seinem Roman „Die da oben“.
Ein Mietshaus mit zwei Paaren aus unterschiedlichen Generationen – Neuhinzugezogene und Alteingesessene. Anselm Oelze erzählt eindrucksvoll von verschiedenen Lebensentwürfen und Sehnsüchten, von Generationskonflikten und sich wandelnden städtischen Räumen. Er skizziert den Mikrokosmos einer Hausgemeinschaft, die diverse soziale Schichten und politische Einstellungen vereint. Dabei beschreibt er sowohl die Ängste jener, die um ihre Wohnung bangen, als auch die Hoffnungen derjenigen, für die die gemeinsame Wohnung einen Neuanfang symbolisiert.
Sie sind herzlich zur Lesung und einem anschließenden Gespräch mit dem Autor eingeladen.
Wem es nicht möglich ist, vor Ort bei der Lesung dabei zu sein, kann diese auch via Zoom verfolgen.
Zugangsdaten:
Wer nicht vor Ort ist, kann die Lesung per Zoom erleben. Hier sind die Zugangsdaten: https://us06web.zoom.us/j/87029649833 Meeting-ID: 870 2964 9833
Schnelleinwahl mobil +496938079884,,87029649833# Deutschland +496950500951,,87029649833# Deutschland
Zum Weltbrailletag am 4. Januar Ein Beitrag von Magdalena Groh Heute am 04. Januar feiern wir einen besonderen Geburtstag: Louis Braille, Erfinder der nach …
Digitale Barrierefreiheit ist eine Grundvoraussetzung, um allen Menschen eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe zu ermöglichen. Dies umfasst die barrierefreie Gestaltung von Internetseiten, mobilen Anwendungen …
Im November 2025 erscheint Verena Zimmermanns zweites taktile Bilderbuch „Tierisch verflixte Zungenbrecher“ im dzb lesen. Mehr über die Künstlerin und ihr neues Buch erfahren …