Zum Welt-Braille-Tag: Wie lernt man mit den Fingern zu lesen?
Heute vor 217 Jahren, am 4. Januar 1809, wurde Louis Braille geboren, der Erfinder, der nach ihm benannten Brailleschrift. Im Jahr 1825, im Alter von 16 Jahren, entwickelte Louis Braille eine tastbare Schrift, die blinden Menschen das Lesen und Schreiben sowie den Zugang zu schriftlicher Information eröffnete. Diese aus sechs Punkten bestehende Schrift fördert die Teilhabe, Bildung und kulturelle Integration blinder Menschen in der Gesellschaft.
Wie jede andere Schrift auch, muss die Brailleschrift gelehrt werden. Wie das geht, hat Magdalena Groh die Braillelehrerin Sabine Seifert und den Braillelehrer Nermin Hasic des Fördervereins „Freunde des barrierefreien Lesens e.V.“ gefragt.
Lesen Sie in unserem Blog, wie die Brailleschrift zur Selbstständigkeit verhilft, Barrieren im Denken abbaut und warum sie auch im digitalen Zeitalter von großer Bedeutung bleibt.
Wenn auch Sie in den Genuss eines Braillekurses, egal ob Schnupper- oder Intensivkurs, kommen möchten, finden Sie hier alle Informationen.