Verlorene Heimat : das Schicksal der Vertriebenen des Zweiten Weltkriegs.
Braille, Kurzschrift, 2 Bände, 2024
Katalognummer: B022968
Rund 14 Millionen Deutsche wurden im Zuge des Zweiten Weltkriegs und der NS-Terrorherrschaft aus den einstigen Ostgebieten des Reiches vertrieben. Teils liefen die Evakuierungen ab Anfang 1945 geordnet ab, teils kam es zu überstürzten Fluchten vor der anrückenden Roten Armee. Wer überlebte, wagte oft unter widrigen Bedingungen den Neuanfang. Im Westen ihres Landes blieben Deutsche aus den Ostgebieten lange ausgegrenzt. Doch sie packten tatkräftig mit an bei Wiederaufbau und Wirtschaftswunder. Während ihre Integration in der BRD eine Erfolgsgeschichte wurde, blieb das Schicksal der Vertriebenen in der DDR ein Tabu. Fast eine Million packten bis zum Mauerbau wieder ihre Koffer und flohen erneut. Gemeinsam waren den Vertriebenen in beiden deutschen Staaten die unverarbeiteten Traumata infolge der Flucht. SPIEGEL-Autoren und Historiker zeigen in diesem Buch, wie sie bis heute nachwirken und die Haltung vieler Ost- und Westdeutscher gegenüber Migranten aus Syrien oder Afrika prägen.
Formatdetails: Braillebuch, Kurzschrift, 2 Bände, 310 Seiten (Leipzig)
Schrift & mehr: Reformierte Kurzschrift 2018, Zwischenpunktdruck
Ausleihart: postalische Ausleihe als gedrucktes Buch
Produzent: Deutsches Zentrum für barrierefreies Lesen (dzb lesen), 2026
Schwarzdruckverlag: München : Deutsche Verlags-Anstalt, 2024
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