In einer Privatklinik tritt der liberale jüdische Arzt Professor Bernhardi dafür ein, dass einer nach einer verpfuschten Abtreibung im Sterben liegenden Frau ihr Zustand nicht durch die Erteilung der katholischen Sterbesakramente bewusst gemacht wird. Dies wird zum Anlass einer antisemitischen Kampagne gegen Bernhardi, die zeigt, wie weit die Judenfeindlichkeit sich in der österreichischen Gesellschaft um 1900 ausgebreitet hatte.
Katalog-Nummer: 9932
Stuttgart: Reclam, 2005
Sprecher: Keuchel, Jürgen-Helmut
Produktionsort: Deutsche Blinden-Bibliothek in der DBStA, 03.08.2009