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Dr. Ephraim Carlebach – Grenzgänger und Schulgründer

Erleben Sie am 25. Juni 2026 um 18 Uhr einen Abend über Leben, Wirken und Bedeutung eines außergewöhnlichen Brückenbauers: Ephraim Carlebach (1845–1918) war Rabbiner, Pädagoge und Visionär – ein Mann, dessen Wirken für Dialog, Toleranz und innovative Bildung heute aktueller denn je ist. Diese Veranstaltung findet im Rahmen der „17. Jüdischen Woche in Leipzig - Tacheles 2026“ statt.

Ein biografischer Vortrag mit Diskussion beleuchtet das Leben Ephraim Carlebachs, seinen mutigen Kampf um Akzeptanz, seine Leistung als Pädagoge und Gründer des Jüdischen Schulwerks in Leipzig und sein Wirken, die scheinbar unvereinbaren Welten des traditionellen orthodoxen Judentums und des modernen, säkularen deutschen Lebens in Einklang zu bringen.

Ergänzt wird dies durch einen Einblick in die Reformpädagogik von Hugo Gaudig und ihre praktische Umsetzung an der Carlebach-Schule. Eine begleitende Ausstellungspräsentation zeigt Fotos und Dokumente zur Lebenswelt Carlebachs und vertieft das Verständnis. Musikalische Beiträge verweben jüdische Literatur- und Musikkultur und schaffen eine atmosphärische Verbindung zwischen Geschichte und Gegenwart.

Für alle, die sich für interreligiösen Dialog, innovative Pädagogik und jüdische Kulturgeschichte interessieren.

Eintritt ist frei.

 

 

Nach dem Carlebach‑Abend bietet Dr. Marco Helbig an drei Terminen eine kurze Führung durch die Ausstellung an. Dabei haben Interessierte die Möglichkeit, ausführlichere Einblicke in das Leben und Wirken von Dr. Ephraim Carlebach zu erhalten.

Termine: von 13–14 Uhr am 26. Juni, 30. Juni und 1. Juli 2026

Die Teilnahme ist kostenlos, eine kurze Anmeldung ist aber erforderlich über Dr. Helbig: erinnerungskultur@leipzig.de

Veranstaltungsort

Deutsches Zentrum für barrierefreies Lesen, Gustav-Adolf-Straße 7, 04105 Leipzig

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